Salzburg 400 – die härtesten 400m deines Lebens

15.08.2017

Bereits zum 2. Mal fand am 12. August der Salzburg 400 statt. Die 400m gelten in der Leichtathletik als eine der herausforderndsten Strecken – also ideal für Jeden, der die sportliche Herausforderung sucht. ÖTB und ASVÖ Salzburg organisierten die Stadionrunde für Elite und Hobbyläufer auf Anregung von Günther Matzinger. 

Nach einem gemeinsamen Aufwärmen mit Landestrainerin Olivia Raffelsberger und letzten Tipps wurde es für 22 Mutige ernst. Bei 18 Grad Außentemperatur und Abendsonne machte der Elitelauf, angeführt von U20 Zehnkämpfer Florian Maier (USLA), den Anfang. In 52,69s blieb der hauchdünn über seiner persönlichen Bestleistung. In seinem Sog lief Christian Weiss (ÖTB) zu einem neuen persönlichen Rekord von 55,82s. Auch die U18 Klassen nutzen die Gelegenheit für schnelle Zeiten. Es siegten die beiden USLA-Athleten  Lena Tschurtschentahler (71,49s) und Fabian Tschurtschentahler (58,61s).

Zum Hundertstelkrimi kam es in der allgemeinen Klasse der Männer. Vorjahressieger Jörg Mair (ÖTB) hatte am Ende knapp die Nase vorne und lief in 59,92s unter die erhoffte 60 Sekunden Schallmauer. Thomas Hirn musste sich erst auf den letzten Metern geschlagen geben und lief in tollen 60,09s ins Ziel. Rudi Urban, der bereits im Elitelauf eine tolle Zeit vorgelegt hatte, belegte in 60,24s den 3. Rang und komplettierte das starke Siegertreppchen. Drei mutige Damen machten sich die Medaillen unter sich aus – in 67,83s gewann Olivia Raffelsberger vor der starken Familie Matzinger, die mit 3 Startern (Maria, Hanni, Martin) das größte Familienaufgebot stellten. Gecoacht von Para-Weltmeister Günther Matzinger erreichten Maria (85,29s) und Hanni Matzinger (ÖTB; 95,11s) ihre persönlichen Ziele und erliefen Pokale der Stadt Salzburg.

Stimmen zum Wettkampf, die beim gemeinsamen Auslaufen so aufgeschnappt wurden:

„Nach 200m wusste ich nicht mehr, wie die letzten 200m noch gehen sollen“.

„Ganz schön stark so ein 400er, das war mir nicht bewusst“.

„Ich glaube ich bin zu schnell angelaufen, nach 150m war ich eigentlich schon ziemlich fertig“.

„Mein Ziel hab ich sowas von locker geschafft, ich bin ordentlich stolz“.

Nachdem das Laktat verschwunden und der Pokal in Händen gehalten wurde, fassten Viele bereits den Entschluss: NÄCHSTES JAHR SIND WIR WIEDER DABEI!