Neues Sportprojekt für Salzburgs Top – Nachwuchssportler

05.09.2017

Tomorrow´s Leader als Starthilfe. 

Mentale Stärke, Sponsoren, Presse, Social Media und die richtige Ernährung: Um in der Welt des Spitzensports erfolgreich zu sein, müssen viele verschiedene Teilbereiche abseits des täglichen Trainings beachtet werden. Der ASVÖ Salzburg hat dazu ein Professionalisierungs- und Zukunftsprojekt ins Leben gerufen, dass Nachwuchssportlern helfen soll, in einigen Jahren auf allen Ebenen erfolgreich zu sein.

„Es geht darum, unseren Toptalenten etwas mitzugeben, was im täglichen Training meist zu kurz kommt“, so Michael Nußbaumer vom Salzburger Sportverband ASVÖ, der diese Idee ins Leben gerufen hat. Drei Tage verbrachten 13 NachwuchssportlerInnen aus den verschiedensten Sportarten gemeinsam in Fuschl, wo sie aktiv und spielerisch von zahlreichen Experten auf das Sportlerleben vorbereitet wurden. So stand unter anderem ein Interviewtraining und ein Social Media Workshop auf dem Programm. „Sportler zu sein heißt auch, sich selbst vermarkten zu können. Ein Auftritt auf Social Media Plattformen ist heutzutage dabei ein Must Have. Aber auch dort gibt es Do´s und Dont´s die unbedingt zu beachten sind, damit die Sache nicht in die Falsche Richtung los geht“, so Oliver Andorfer, Trainer im Olympiazentrum Rif.

Die Stars von morgen wurden beim „Tomorrows Leader Projekt“ aber auch aktiv gefordert: Beim Ernährungsworkshop mit Sandra Stiegler wurden Florett, Basketball und Laufschuhe gegen den Kochlöffel getauscht. Und auch die NADA war mit von der Partie: Der etwas andere Anti-Doping-Präventionsvortrag fand aber bewusst nicht in einem Seminarraum, sondern auf einer Almhütte statt. „Wir wollen bewusst weg vom Klassenzimmer und vom Seminarraum. Im Hochseilgarten, am See und in der Natur lassen ist der Lerneffekt oft viel größer“, verrät Mario Plesser. Der Sportpsychologe begleitete das gesamte Projekt und stellte die SportlerInnen vor immer wieder neue Herausforderungen.

Auf den Sportlern von morgen lastet ein großer gesellschaftlicher Druck. Sie müssen erfolgreich sein und auch bei Leistungseinbrüchen und Verletzungen Stärke beweisen. Gerade in Randsportarten herrscht nur alle vier Jahre ein großes und ungewohntes Medieninteresse. Neben dem eigentlichen Hochleistungssport also nochmals Höchstleistung, auf die wir sie so gut wie möglich vorbereiten wollen“, so Nußbaumer.