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Schon gehört 2009

Slacken (Slacklinen, Slacklining)

 

Slacken1.... ist eine Trendsportart ähnlich dem Seiltanzen, bei der man auf einem Schlauchband oder Gurtband balanciert, das zwischen zwei Befestigungspunkten gespannt ist.
 
Im Gegensatz zum Balancieren auf dem Drahtseil, wo das Seil so straff gespannt ist, dass es sich kaum bewegt, dehnt sich eine Slackline unter der Last des Slackliners: Sie verhält sich dadurch sehr dynamisch und verlangt ein ständiges aktives Aus-gleichen ihrer Eigenbewegung. Die Anforderungen des Slackens an den Sportler sind ein Zusammenspiel aus Balance, Konzentration und Koordination; dadurch eignet es sich sehr gut als Zusatztraining für Sportarten wie Klettern, Skifahren, Kampfsport, Reiten, Voltigieren und andere Sportarten, die ein gutes Gleichgewichtsgefühl voraussetzen. Slacken3
(Quelle: Wikipedia)
 
Der erste Slacklinepark im Land Salzburg im Livingroom Hochkönig in Mühlbach vor der Kulisse der Mandlwand ist frei zugänglich und mit vielen Details ausgestattet. Hier kann man seinen Gleichgewichtssinn testen und mithilfe von Seilhilfen für Anfänger oder "Bergauflines" für Profis üben. Die notwendigen Slacklines kann man ausleihen, man bekommt eine eigene Karte, auf der tolle Spots zum Spannen der Line verzeichnet sind. 

 

 

MUNI - Mountain Unicycling

 

Einrad-Downhill3Verrückter, spektakulärer, schräger  geht es fast nicht. Mountain Unicycling kurz "Muni" nennt man es, wenn man einen Berg mit dem Einrad bezwingen und auch wieder heil herunter kommen will. Falls jemand das Ziel erreicht, warten auf jeden Fall Trophäen in den Kategorien Damen und Herren und mit Sicherheit ein tosender Applaus auf die jeweils ersten drei. Vor 5 Jahren in Amerika ins Leben gerufen, gibt es inzwischen auch bei uns z.B. die Salzkammergut Muni Trophy und die Österreichischen Muni-Staatsmeisterschaften.
 
Ausrüstung/Reglement:
  • Das Tragen von Helm, Handschuhen und Knieschützern ist Pflicht  Einrad-Downhill4
  • Es sind alle Radgrößen erlaubt, empfohlen werden 24" Munis
  • Es darf nicht gelaufen werden
  • Beim Gehen muss das Einrad geschoben werden
  • Es darf maximal 10 Meter am Stück gegangen werden
  • Es gilt das Reglement der International Unicycling Federation (IUF)
Noch ein paar Video-Tipps:
www.myvideo.de/watch/629665/Einrad_Downhill_Lichtenberger_Sender_bei_Linz
www.youtube.com/watch?v=oMAsoLgi4ys
 
Und das verrückteste Event überhaupt: Einrad Downhill von der Zugspitze:
http://videos.unicycle.tv/698.zugspitz-downhill.wmv
 
 

Ein neuer Funsport: Sixcup

 

Sixcup1Die Welt des Sportes hat ein Novum. Es ist völlig anders als alles bereits Bekannte. Es ist guter Sport, eine Menge Spaß und viel Spannung. Die Rede ist von Sixcup!
Dieser neue Funsport ist eine ganz spezielle Kombination aus Geschwindigkeit, Geschicklichkeit und Glück.  
 
Sixcup ist der neue Magnet für Teenager, Schulen, Events und Vereine, für die Themenwoche des Hotels und für gutes Teambuilding in Firmen. Turniere, Event-Bewerbe, Kids- und Family-Games, Wettkämpfe und Gewinnspiele gehören zum Repertoire von Sixcup.  Alles was der Spieler braucht, ist ein Sportdress und Sportschuhe.
 
SIXCUP kann in verschiedenen Spieldisziplinen gespielt werden
Das Crash-Game ist ein sportlich, spannender Wettbewerb, bei dem entweder jeder gegen jeden spielt oder zwei Teams gegeneinander spielen.
 
Sixcup2Die Spieler sprinten gleichzeitig vom Startpunkt in Richtung Zentrum des Spielfeldes und schießen verschiedenfarbige Spezialwürfel aus Schaumstoff, die sogenannten Cyouballs, in eine der drei unterschiedlich hohen Cups. Nach jedem Treffer schießt der Spieler den Cyouball zum Start zurück und geht neu in das Rennen. Je mehr Treffer, je höher die Cups und je höher die Kopfzahlen der Würfel, desto besser das Spielergebnis. Wer nach 12 Minuten Spielzeit am meisten Punkte hat, ist der Sieger. Es ist eine spannende Kombination aus Geschwindigkeit, Geschicklichkeit und Glück.
Quelle: http://www.sixcup.org/index.php
Sixcup3  Sixcup4  Sixcup5

 

Bauerngolf: Spiel und Spaß mit Gummistiefel

Bauerngolf1Anlässlich der ASVÖ Jugendspiele 2009 in Telfs durften sich die eingeladenen ASVÖ-VIPs im Bauerngolf matchen.
 
Bauerngolf ist ein sportliches, naturverbundenes Spiel mit ökologischen Bezügen: Natur und Umwelt gemeinsam erleben.
Gespielt wird Bauerngolf mit einem Gummistiefel. Der Gummistiefel wird mit der Hand geworfen und es müssen verschiedene Ziele (7, 14 oder 21 an der Zahl) nacheinander getroffen und eventuell auch kleine Hindernisse überworfen werden. Übrigens: In manchen Bewerben können Extrapunkte vergeben werden, wenn beispielsweise der Stiefel im Zielgefäß auf der Sohle landet und stehen bleibt!
 
Bauerngolf4Die Bauerngolfbahn
Beim Aufbau der Bauerngolfbahn ist zu beachten, dass alle Zielgefäße oder Hindernisse vom Bauernhof  stammen (z.B. Scheibtruhe, Strohballen, Tröge, Kübel oder ähnliches). Es ist besonders reizvoll, wenn Gegebenheiten der Natur im Umfeld - wie beispielsweise Hecken, Bäume, Felsen oder ähnliches - in die Bahn integriert werden. 
 
Folgende Disziplinen werden bei Bauerngolf gespielt:
 
Bauerngolf2Standard-Bauerngolf:
Da gehts mit dem Gummistiefel durch die Landschaft bis zum Ziel (Scheibtruhe). Das Ziel soll mit möglichst wenig Würfen erreicht werden.
 
Sektoren- /Stationen-Bauerngolf:
Start und Ziel sind jeweils vorgegeben. Der sportlich anspruchsvollste Bewerb in dieser Disziplin ist der Bergbauernbewerb.
 
Weitwurfbewerb:
Der Stiefel muss so weit wie möglich geworfen werden. Das Wurffeld in dem der Stiefel landen muss, ist vorgegeben.
 
Bauerngolf3Der Zielwurfbewerb:
Der Stiefel muss aus verschiedenen Distanzen in die Scheibtruhe platziert werden. Es beginnt mit einer Entfernung von 7 Meter, für die  max. 7 Würfe zur Verfügung stehen. Nächste Distanzen die bezwungen werden müssen: 9m, 11m, 13m, 15m, 17m, 18m, 19m,..... Insgesamt stehen 21 Würfe zur Verfügung
 
"Stiefel Glück" das Bauerngolf-Brettspiel vom Verein Balance für die ganze Familie, wenns draußen unwirtlich ist.
 
Quelle: Offizielle Seite des Bauerngolf:
http://www.geocities.com/bauerngolf2002/

 

 

Schon mal was von Kuhfladenlotto gehört?

Kürzlich fand anlässlich des Eröffnungsfestes des neuen Vereinsheims des SC Raika Golling ein Kuhfladenlotto statt.

KuhfladenlottoDie Regeln:
Das Fußballfeld wird in gleichmäßig vermessene Rechtecke geteilt, jedes Feld bekommt eine Nummer, die gleichzeitig als Losnummer gilt. Diese Lose werden verkauft.
Eine Kuh wird auf das Feld gelassen, und sobald diese irgendwo einen Fladen fallen lässt, wird dieser markiert, die geometrische Mitte bestimmt und genau ausgemessen, in welchem Planquadrat er liegt. Die letzte Entscheidung obliegt dem benannten Schiedsrichter. Lässt eine Kuh beim gleichen Ereignis mehrere Fladen fallen, so gilt der größte. Gewinner ist derjenige, auf dessen gesetztes Feld der Fladen liegt.
Der Erlös aus dem Verkauf der Lose wurde einem karitativen Zweck gewidmet.

 

Snow-Kajak - gar nicht so neu

 

So uferlos diese Abenteuersportart klingt - ganz neu erfunden ist sie nicht. Das "Snow-Kajakfahren" gibt es seit rund zehn Jahren.
 
Schnee-Kajak1"Man braucht einen Skihang und zwei Pistenraupen - und schon kann gefahren werden", so beschreiben Fahrer kurz diesen Sport. Besonders spannend wird der Wettbewerb dadurch, dass vier Kajaks gleichzeitig auf die  Bahn geschickt werden. Diese ist mit  Steilkurven und Sprüngen bestückt. So gibt es schon mal Kollisionen zwischen den Fahrern und nicht ganz ungefährliche Stürze
 
Bis zu 70 km/h sind die Boote auf Schnee unterwegs. Aber sie sind natürlich kom-plett anders zu steuern als im Wasser
 
Der von Sportarten wie Boardercross und Skicross bekannte Wettkampfmodus sorgt für spektakuläre Szenen mit Boot-an-Boot-Kämpfen Schnee-Kajak3auf einem Parcours mit Kamelbuckeln und Steilkurven. Ausritte in die  Botanik, die zum Teil für blaue Flecken sorgen, sind aufgrund falsch eingeschätzter Fliehkräfte keine Seltenheit.
 
Schnee-Kajak2Das winterliche Wettpaddeln wurde 2004 aus der Not geboren, zur Tugend gemacht und erfreut sich mittlerweile großer wie grenzüberschreitender Beliebtheit. Langeweile war einst ein Beweggrund für Sommer-Paddler, die Winterpause zu verkürzen, dazu kamen Adrenalin und Spaß am Bootfahren. Inzwischen gibt es Weltmeisterschaften mit internationaler Besetzung.
 

 

Das hat ja so einen Bart!

 

Bart1Was bedeutet dem Manne an sich die Haarpracht im Gesicht? Und was will er damit ausdrücken? Das fragte sich eine Hamburger Wissenschaftlerin und machte den Bart zum Thema einer Untersuchung. 524 Männer befragte Christina Wietig von der Universität Hamburg nach der Bedeutung des Barts im Allgemeinen und im Besonderen.
 
Ergebnis: Der Bart scheint das selbst gewählte Persönlichkeitsprofil zu schärfen und bei der Darstellung der eigenen Männlichkeit zu helfen.
 
77 Prozent der Bartträger wollen damit ihre Individualität unterstreichen. 47 Prozent der Bartträger bestätigen, dass der Haarwuchs am Kinn dafür sorgt, dass sie stärkeren Blickkontakten ausgesetzt sind. "Die Bart-Optik hat sowohl eine erweiterte Funktion für die Physiognomik als auch Bedeutung für die Kommunikation", folgert die Wissenschaftlerin.
 
Bis heute scheint die Magie der Kraft des Haares an nichts eingebüßt zu haben, mit über 30 Prozent sind besonders die über 60jährigen Bartträger der Meinung, dass starker Bartwuchs von verstärkter Potenz zeugt.
Bart4   Bart6   Bartvorbereitung   Bartmessung
Ein Blick in die Vergangenheit: Mitte des 19. Jahrhunderts, als der menschliche Körper als "ökonomisch verwertbarer Muskelapparat mit berechenbarem Energie-verbrauch pro Zeiteinheit" betrachtet wurde, signalisierte der Bart Stärke und Ge-sundheit und aufgrund der dadurch gewährleisteten Produktivität Zeit- und Geld-gewinn.
 
Bart5Männer mit Bart drücken aus, dass sie gegen den Strom schwimmen. Frauen müssen sich da schon mehr einfallen lassen. Auch das soziale Milieu des Trägers scheinen Männer durch die Gestaltung ihrer Kinn- und Wangenpartie signalisieren zu können. Über 25 Prozent der 16- bis 29jährigen Männer meinen, anhand der Bart-Optik das soziale Milieu ausmachen zu können. Bei den über 60jährigen Nichtbartträgern glaubten das sogar über 30 Prozent.
 
Wer sagt, das die Länge nicht wichtig ist? Wilfried Müller aus Bonn hat mit seinem ein Meter langen Bart die letzte Bart-Europameisterschaft gewonnen
Der Dreitagebart ist ein relativ deutliches Zeichen für Unkonventionalität; Männer wollen mit Bart gegen den gesellschaftlichen Strom schwimmen; die Bart-Optik hat eine Bedeutung für die Kommunikation. Fazit: Ein Bart sagt mehr als tausend Worte. Und bleibt am Ende doch eine Frage des Geschmacks. (Quelle: ÄRZTE ZEITUNG DE)

 

Elmar Weißer hat seinen Bart schon zu ganz besonderen Kunstwerken geformt:

Elmar Weißer1   Brandenburgisches Tor   Elmar Weißer3   Tower Bridge

 

 

"Außer-olympische Rekorde"

 
Schon gehört,  dass...
 
Olympische Ringe_Tiere... eine Küstenseeschwalbe jedes Jahr 36 000 km fliegt? Das ist fast so weit wie einmal um die Erde
... eine Oryx-Antilope stundenlang in der prallen Wüstensonne stehen kann? Ihr Körper erhitzt sich auf 43 Grad. Kein Säugetier erträgt eine höhere Körpertemperatur.
... See-Otter das dichteste Fell aller Tiere haben? Bis zu 120.000 Haare drängen sich auf einem Quadratzentimeter. Auf dem Kopf eines Menschen sind es dagegen nur 300 pro Quadratzentimeter.   
... Moschusochsen die längsten Fellhaare aller Tiere haben? Sie werden bis zu 90 cm lang.
 
Die Schnellsten:
... der Gepard 105 km/h schnell rennt? Kein Tier läuft schneller. Gemessen wurde diese Geschwindigkeit auf einer Hunderennbahn.
... beim Wanderfalken im Sturzflug 184 km/h gemessen wurden? In Büchern wird häufig sogar eine Fluggeschwindigkeit von 360 km/h angegeben. Er ist der schnellste Vogel. .
... der Segelfisch mit 100 km/h der schnellste Fisch ist?
... der Strauß bis zu 70 km/h läuft? Er ist der schnellste Laufvogel.

Der Langsamste:
... das Faultier als das langsamste Säugetier gilt? In Bäumen legt es maximal 300 m in 1 Stunde zurück, auf dem Boden sind es gar nur 120 m in einer Stunde. 

Die Größten:
... der afrikanische Elefant das größte Säugetier auf dem land ist? Er wird bis zu 7,5 Tonnen schwer und 3,70 m hoch.
... die Anakonda 10 lang wird? Sie gilt als die größte Schlange.
... die größte Giraffe von den Hufen bis zu den Hörnern 5,88 m maß?
... die Massai zu den größten Menschen Afrikas zählen? Der größte Mensch überhaupt war der Amerikaner Robert Wadlow. Er wurde 2,72 m groß.
... der Blauwal als das größte Tier der Welt gilt? Er übertrifft sogar die größten Dinosaurier. Der Blauwal wird bis zu 33 m lang und 130 Tonnen schwer. 1947 wurde sogar ein Blauwal mit 190 Tonnen gefangen.
... Riesenkraken in der Tiefsee leben und 22 m lang werden? Experten schätzen, dass eine ausgewachsen Krake sogar bis zu 75 m lang werden kann.

Die Höhenrekordler:
... der Sperbergeier bis zu 11 200 m hoch fliegen kann? In dieser Höhe gab es einen Zusammenstoss mit einem Düsenjet. Kein Vogel fliegt höher.

Die besten Hochspringer:
... der Delfin 7 m hoch springt? Dies gelingt ihm, weil er im Wasser einen langen Anlauf nehmen kann.
... der Puma bis zu 5 m hoch springt? Keine Katze springt höher als ein Puma.

Die Kleinsten:
... die Bienenelfe nur 6 cm lang und 2 g schwer wird? Sie ist ein Kolibri und der kleinste Vogel der Welt.
... die Etruskerspitzmaus mit 6 cm Länge und 2 g Gewicht als das kleinste Säugetier der Erde gilt?
 
Die besten Taucher:
... der Pottwal 3 000 m tief taucht? Kein Tier, das Luft zum atmen braucht, taucht tiefer als der Pottwal.
... ein Tiefseefisch in 8300 m Tiefe leben kann? 
... der beste Taucher Umberto Pelizzari ist? Er tauchte 1999 aus eigener Kraft 80 m tief. Sein einziges Hilfsmittel waren Schwimmflossen.
 

Der schlechteste Fußballverein der Welt

 

Trikot des Ibis Sport ClubsDer Ibis Sport Club ist der schlechteste Fußballverein der Welt.
Es ist allgemein bekannt, dass es beim Fußball auch immer um die Jagd nach Titeln geht. Einen eher ungewöhnlichen Titel hat jetzt der Ibis Sport Club aus Brasilien eingeheimst. Der Verein darf sich offiziell als der schlechteste Fußballverein der Welt bezeichnen.
62 Tore in 70 Jahren Vereinsgeschichte wurden bisher erzielt, was einem Jahresdurchschnitt von 0,88 erzielten Toren entspricht. Kassiert hat der Verein aus Recife, im Nordosten Brasiliens, aber bereits einige Tore mehr, nämlich 3.550, also im Schnitt 49,30 pro Jahr.
Herausgefunden haben das Ganze die Autoren des Guinness-Buches und verteilten entsprechend den Titel. Zum einen will der Verein aus diesem Titel jetzt Kapital schlagen und sich Vereinen anbieten, die einen Erfolg brauchen, zum anderen arbeitet man aber auch an Plänen für bessere Zeiten.

 

 

Was ist denn überhaupt Bouldern?

 

Bouldern1Bouldern (abgeleitet von engl. boulder = Felsblock) bedeutet ungesichertes Klettern in Absprunghöhe, wobei sogenannte Crashpads (Bouldermatten) eingesetzt werden, um eventuelle Stürze mehr oder weniger sanft zu bremsen. Wenn das Gelände um den Fels steil ist, wenn in Dächern, oder wenn etwas höher gebouldert wird, dann passt zusätzlich ein sogenannter Spotter auf und lenkt den Sturz in geordnete Bahnen.
 
Seit den 1970er Jahren ist das Bouldern eine eigene Disziplin des Sportkletterns und hat vor allem seit den 1990er Jahren eine rasante Entwicklung erlebt.
 
Ursprung:
Bereits um 1900 bestiegen in Frankreich bei den Felsen um Fontainebleau die sog. "Bleausards" die dort im Wald liegenden Sandsteinfelsen. Hier wurde im Jahr 1947 auch der Boulderparcours erfunden. Der Parcours ist durchnummeriert, farblich gekennzeichnet und wird hintereinanderweg durchgeklettert. Manche Parcours sind so gestaltet, dass bei ihrer Begehung der Boden nicht betreten werden muss. Vielmehr ist es möglich, durch Abklettern, Queren und Hinüberspringen durchgängig in Felskontakt zu bleiben. 
 
Bouldern2Der Bouldersport wurde durch John Gill (USA) und Wolfgang Fietz (Deutschland) maßgeblich geprägt. Gill entwickelte bereits in den 1950er und 1960er Jahren neue Klettertechniken und setzte dabei Elemente aus dem Geräteturnen ein. Er verwarf die Drei-Punkt-Regel, nach der beim Klettern von den vier Haltepunkten stets drei mit dem Fels in Kontakt sein sollen, und praktizierte stattdessen einen dynamischen Bewegungsstil. Hierdurch konnte er den Schwung der letzten Bewegung für den nächsten Zug nutzen, so dass eine fließende Bouldern3Gesamtbewegung (sogenannter "flow") entstand.
 
Ausrüstung:
Wesentliche Ausrüstungsteile beim Bouldern sind Kletterschuhe, Magnesiasack, Bouldermatte, Bürsten (Griffreinigung) und ein Fußabstreifer zum Putzen der Schuhe.
 
Spotten:
Um einen kontrollierten Sturz mit den Füßen zuerst nach unten zu ermöglichen, kann der Boulderer von einer anderen Person gespottet werden, d. h. ein Kletterpartner hält sich bereit, um Oberkörper und Kopf des fallenden Kletterers abzufangen, wenn sein Fall, beziehungsweise die Landung selbst, ungünstig verläuft.
 
Eine interessante Internetseite dazu:
http://www.klettern.de/service/besser-klettern/fuer-einsteiger-bouldern.279831.5.htm
 

Skicross

Skicross4Skicross war in Österreich bis vor einigen Jahren noch eine völlig unbekannte Sport-art, boomte aber bereits unter dem Namen Skier-Cross in Amerika. Die Firma Salomon etablierte Skier-Cross mit der "Saab Crossmax Series" in Europa.

Auch der Österreichische Skiverband hat sich zu dieser Sportart bekannt und es kam zu einer Kooperation mit Salomon. Daraufhin wurde die österreichische "Crossmax-Serie" in den ÖSV-Kalender aufgenommen. Über den Österreichischen Skiverband nehmen seitdem auch österreichische AthletInnen am Weltcup teil.

Skicross-Regeln:

Skicross1In einem KO-System mit sog. Heats treten jeweils vier bis sechs Sportler auf einem Kurs gleichzeitig gegeneinander an. Die Qualifikation für das KO-System wird durch eine Qualifikation oder Time Trial ermittelt. Der Kurs enthält Steilkurven, Sprünge, Wellen und weitere Elemente. Dabei wird den Racern nicht nur Power abverlangt; es geht auch um Geschicklichkeit, Cleverness, Speed, Technik und Taktik! Kampflinie statt Ideallinie, Ausbremsen statt Anbremsen. Die beiden Erstplatzierten steigen in die nächste Runde auf. In einem kleinen (5 - 8) und einem großen Finale (1-4) wer-den die Plätze ermittelt. Alle vorher ausgeschiedenen werden entsprechend den Qualifikationszeiten gewertet. Bei Torfehlern kommt es zu Disqualifikation. Gefähr-liches und rücksichtsloses "Tackling" wird ebenfalls mit Disqualifikation bestraft. Halten, stoßen oder gar schlagen ist nicht erlaubt.

Entstehung:

Für jede Könnerstufe gibt es den richtigen Skicross mit dem richtigen Kick: Entstanden aus dem ausschließlich für Spitzenkönner vorbehaltenen Skicross entwickelten sich verschiedene Formen des Skicross für unterschiedliche Schwierig-keitsstufen. Jedermann kann das einzigartige Feeling des Skicross ausprobieren und genießen. Mit dem Easy-Cross und dem Blader-Cross ist diese Pistenaction auch für Kinder und somit für die ganze Familie garantiert.

Easy-Cross:

Skicross2Der Easy-Cross garantiert den fortgeschrittenen alpinen Skifahrern Spannung, Action und vor allem ein abwechslungsreiches Skivergnügen. Beim Easy-Cross wird die Zielgruppe der sportlichen Skifahrer, die immer nach neuen Herausforderungen suchen, angesprochen. Dabei ist der Parcours an die Fahrkünste der Easy-Crosser angepasst. Das heißt, dass Kurven nicht so eng angefahren werden, Sprünge weniger hoch ausfallen und das Gelände flacher ist. Beim Easy-Cross steht somit risikoloses Ausprobieren im Vordergrund. Easy Cross-Parcours dürfen aber nicht unterschätzt werden und dienen zum Heranführen an die Herausforderungen des Skicross.

 Blader-Cross:

Skicross3Der Blader-Cross ist als erste Kontaktaufnahme der Jüngsten bzw. noch Ungeübten mit dem Skicross zu verstehen. Der Blader-Cross wird ohne Stöcke, auf eine spiele-rische Art, erlernt. Dies machen auch weniger taillierte und kürzere Ski möglich. Dementsprechend entschärft sind auch die Parcours. Ein flaches Gelände, ohne Sprünge und mit zusätzlichen Toren sorgt für risikolosen Spaß am Blader-Cross. Insbesondere Kinder werden angesprochen un